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Friedrich Forssman
Schloßteichstraße 3
34131 Kassel
mail@kassel-mulang.de

© für alle Bilder aus dem »Artillerie-Album«: Friedrich Forssman 2020

Nachweise
am Fuß der Seite.

* * *

Herr Thomas Schattner aus Wabern hat mir sehr freundlich im Januar 2012 zwei von ihm verfaßte Texte gesandt, die Einblicke in die Militärgeschichte von Wabern und Nordhessen geben: Hier klicken für das 2seitige PDF »Herbstmanöver 1909 in und um Wabern herum: Die Militärs spielen und erproben den Ernstfall«; hier klicken für das 9seitige PDF »18. September 1936: Parade auf der ›Platte‹ – Als Nordhessen den Militärs der Wehrmacht zu Füßen lag«.

Das »Artillerie-Album«

Im Oktober 2020 konnte ich ein kleines Album erwerben, das ein Soldat der Artillerie um 1900 angefertigt hat. Der Mann, dessen Name aus dem Album nicht hervorgeht, hat 77 Fotografien und eine Postkarte in ein liniertes Notizbuch eingeklebt, Format 10 x 16,3 cm, und die Bilder dankenswerterweise kurz kommentiert. Die meisten Fotos haben ein Format von nur ca. 50 x 38 mm und sind wohl Kontaktabzüge.

Die ersten beiden Fotografien zeigen das Hotel »Ridinger Schloß« in der Villenkolonie Mulang, Löwenburgstraße 3, in dem der Autor des Albums offenbar viel verkehrte oder zeitweise wohnte. Es folgt ein Foto der Kaserne im Marstall auf dem Schloßplateau und zahlreiche Fotos von Park-Sehenswürdigkeiten, wobei zunehmend Wachposten zu sehen sind. Zwei Fotos, die aus dem »Ridinger Schloß« aufgenommen sind, zeigen seltene Blicke auf die junge Villenkolonie. Weitere Bilder dokumentieren Wilhelmshöher Kasernen-Alltag, Richt- und Fahrübungen der Artillerie. Pferde werden porträtiert und ihre Namen genannt, wir sehen Alltagsleben und Feldübungen, etwa das Anlegen von Schützengräben und Zielscheiben. Das Album enthält auch Fotos aus Münden an der Weser, aus Wabern, aus Assenheim bei Friedberg und aus Laubach.

Im Folgenden werden zunächst alle Doppelseiten des Albums gegeben, sodann die bearbeiteten Scans der Einzelfotos mit Ausnahme solcher, die nur die üblichen Sehenswürdigkeiten zeigen. (Einige Bildbeschriftungen des Albums sind in Kurzschrift verfaßt, wohl nach dem System Stolze-Frey, offenbar zwecks Codierung vor allem von Eigennamen. Die Kurzschrift konnte bisher nur in einem einzigen Falle halbwegs entziffert werden.)

Es folgt weiteres Material zur Wilhelmshöher (und Kasseler) Militärgeschichte, darunter 22 Privatfotos aus den 1940er Jahren, als das Schloßhotel Wilhelmshöhe Militärstandort war.

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Hinweis: Wie bei den meisten Bildern aller Kapitel dieser Website öffnet sich beim Klicken auf ein Bild eine große Ansicht; je breiter das Browser-Fenster ist, desto größer die Ansicht. Beim Klicken auf diese große Ansicht erscheint das nächste Bild der Gruppe.

 

Das Album in Doppelseiten

Am Ende dieser Doppelseiten folgen finden sich die einzelnen Bilder (mit Ausnahme einiger Sehenswürdigkeits-Fotos) in hoher Auflösung und kontrastverstärkt.

1 Einband.
2 Vorsatz. Das leere Notizbuch hat offenbar 25 Pfennige gekostet (das Album war 2020 etwas teurer).

3 »Ridinger Schloß«, »dito«: das Hotel in der Löwenburgstraße 3, damals Bismarckstraße 149 3/4. Das Haus ist sehr schön erhalten.

Auf dem oberen Foto ist hinten das Restaurant und »Café Mulang« von Wilhelm Ledderhose zu sehen, Löwenburgstraße 1 (nicht erhalten), auf beiden Fotos rechts das Haus Steinhöferstraße 6 (erhalten).

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4 »Kaserne«: Die Artillerie-Kaserne (erhalten) im Marstall beim Schloß Wilhelmshöhe. Dahinter rechts das alte Schloßhotel (nicht erhalten).

»Fontaine Bassin«: Der Fontänenteich mit dem Apollotempel.

»Herkules«

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5 »Cascaden«

»Cascaden von oben aus gesehen«

»dito«

6 »Hercules«

»Hoch-Plateau der Cascaden«

»Nebelhörner«

7 »Theehaus«: Die Pagode des »Chinesischen Dorfes« Mou-lang.

»Gewächshaus«, das Große Pflanzenhaus mit Wachposten.

»Schloß Front«: Die Ost-, also die Talseite mit Schilderhäuschen. Zur Besetzung der Wache siehe das Zitat beim Teilkapitel »Wilhelmshöher Wache« weiter unten auf dieser Seite.

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8 »Posten vor Gewehr«, was offenbar der fachgerechte Ausdruck für den gezogenen und erhobenen Säbel ist. Ostfront des Schloß-Mittelbaus. Zur Besetzung der Wache siehe das Zitat beim Teilkapitel »Wilhelmshöher Wache« weiter unten auf dieser Seite.

»Schloßbogen«, und zwar der südliche, mit Wachposten.

»???« (Kurzschrift, noch nicht entziffert): Das Bild zeigt den Hof der Domäne Wilhelmshöhe.

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9 »Ridinger Schloßgarten«: Blick aus dem Hotel Ridinger Schloß nach Ostsüdost, links die Steinhöferstraße 3, dahinter die Villa Mummy, Kurhausstraße 13; rechts der Bildmitte die Kurhausstraße 30 und das Hotel Palmenbad.

»Felicitas«: Das Haus war das Töchterheim »Villa Felicitas«. Blick nach Westen auf die Löwenburgstraße 2, dahinter die Steinhöferstraße 10; links die Steinhöferstraße 14.

»Münden a/d Weser«: die Alte Werrabrücke in Hannoversch Münden.

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10 »vor der Geschützrevision« im Hof der Artilleriekaserne im Marstall.

»«

»Lux, Zeidler, Schul,«

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11 »Richtübungen auf der Dönche« – links im Hintergrund Dächer der Goßmannschen Anstalt. Ganz rechts das Kurhotel Wilhelmshöhe. Zur Dönche: Siehe das Unterkapitel »Weiteres Material zur Wilhelmshöher Militärgeschichte« auf dieser Seite.

»« – im Hintergrund das Kurhotel Wilhelmshöhe.

»Fahrübungen«

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12 »Elgin (???)«

»Elster«

»Juno mit Köster«

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13 »Elch vor der Pferderevision« im Marstall-, also Kasernen-Hof.

»Wodan«

»Schießplatzmarsch (langer Halt)«

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14 »›Richt euch‹
Schaub, Hupfeld, Ackenhausen, Meyer
« und ein Kind, das genau so viel Spaß hat wie die echten Wachen am Apollo-Tempel. Zur Besetzung der Wache siehe das Zitat beim Teilkapitel »Wilhelmshöher Wache« weiter unten auf dieser Seite.

»Bauer, Schlüter, Meyer«

»Lieblingsplätzchen Ihrer Majestät (???)« der Kaiserin. Siehe das Teilkapitel »Der Lieblingsplatz der Kaiserin«.

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15 »Major Klein« zwischen dem Marstall, der damaligen Artillerie-Kaserne, und dem Großen Pflanzenhaus. Der Brunnen, den man auf allen drei Fotos sieht, ist erhalten.

»«

»Chaise des Major Klein«

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16 »Bei der Pferde-Revision« zwischen dem Marstall und dem Großen Pflanzenhaus.

»«

»Iris | Bielefeld Meyer«

Hier klicken, um zu den Einzelfoto-Scans dieser Doppelseite zu springen.

17 »Mittagessen«: in der Kaserne? Oder im Ridinger Schloß bzw. Café Mulang?

»???«

»???«

Hier klicken, um zu den Einzelfoto-Scans dieser Doppelseite zu springen.

18 »Köster mit Fox«

»Fox«

»Eine Ausfahrt mit Pensionat Lohmann«, noch nicht ausfindig gemacht. Unter diesem Namen gab es kein Pensionat in oder bei Kassel, aber Töchterheime in Thale/Harz und in Godesberg/Rhein.

Hier klicken, um zu den Einzelfoto-Scans dieser Doppelseite zu springen.

19 »Mein erstes Wachtlocal (Wabern)«

»Schießplatzmarsch (erster Tag)«

»Geschützpark Wabern«
Zu diesem Bild schreibt mir Herr Thomas Schattner aus Wabern im Januar 2021: »Der Hof auf dem Bild mit den Kanonen existiert heute noch. Es ist die alte Posthalterei im Haus Thielepape in der Wilhelm-Dilich-Straße Nr.6 in Wabern.«

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20 »Mein erstes Quartier«, offenbar in Wabern.

»«

»Utoffz. Ihle«

Hier klicken, um zu den Einzelfoto-Scans dieser Doppelseite zu springen.

21 »Mein bestes Quartier | Apotheker Herr Broich | Assenheim«

»Apotheke Assenheim«

»Schwälmer Trachten«

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22 »Laubach Schloß«

»Geschwister Loewenberg«

»Putzstunde auf dem Marsch«

Hier klicken, um zu den Einzelfoto-Scans dieser Doppelseite zu springen.

23 »Fahrende Batterie im Aufmarsch«

»Geschütz im Feuer«

»«

Hier klicken, um zu den Einzelfoto-Scans dieser Doppelseite zu springen.

24 »Reitende Batterie im Aufmarsch«

»Sicherheitsstand 10«

»Polygon (Übungswerk)«

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25 »Aufstellen einer Schützenlinie (Brustscheiben)«

»Artillerie Scheiben«

»dito«

Hier klicken, um zu den Einzelfoto-Scans dieser Doppelseite zu springen.

26 »Schützengraben«

»dito«

»Ein Kugelsucher«

Hier klicken, um zu den Einzelfoto-Scans dieser Doppelseite zu springen.

27 »Baracken-Lager«

»dito«

Hier klicken, um zu den Einzelfoto-Scans dieser Doppelseite zu springen.

28 »In den ersten 3 Wochen«

Hier klicken, um zum Einzelfoto-Scan dieser Doppelseite zu springen.

29 »Engelhardt | Bruns | Bauer I | Bauer II | Köster«. Zur Flaschen-»Kanone« siehe auch das dritte Bild auf der Doppelseite 15 des Schmidtmann-Albums.

Hier klicken, um zum Einzelfoto-Scan dieser Doppelseite zu springen.

(danach 4 leere Doppelseiten)

30 »???« (Eventuell erst Eigenname, dann »Braut auf Manöver«)

Hier klicken, um zum Einzelfoto-Scan dieser Doppelseite zu springen.

(danach 31 leere Doppelseiten)

31 »Gruss aus der Artillerie Kaserne (Wilhelmshöhe.)«, eingeklebte Postkarte.

Hier klicken, um zum Einzelfoto-Scan dieser Doppelseite zu springen.

(danach Leerseite und leeres Vorsatz)

(Nach oben zum Seitenkopf.)

 

Die Fotos in der Reihenfolge des Albums

Auch hier gilt: Beim Klicken auf ein Bild öffnet sich eine große Ansicht in der Breite Ihres Browser-Fensters. Beim Klicken auf diese große Ansicht erscheint das nächste Bild; so lassen sich die Einzelbilder durchblättern.

Doppelseite 3

3 »Ridinger Schloß«, »dito«: das Hotel in der Löwenburgstraße 3, damals Bismarckstraße 149 3/4. Das Haus ist sehr schön erhalten.

Auf dem oberen Foto ist hinten das Restaurant und »Café Mulang« von Wilhelm Ledderhose zu sehen, Löwenburgstraße 1 (nicht erhalten), auf beiden Fotos rechts das Haus Steinhöferstraße 6 (erhalten).

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 3 zu springen.

Doppelseite 4

»Kaserne«: Die Artillerie-Kaserne (erhalten) im Marstall beim Schloß Wilhelmshöhe. Dahinter rechts das alte Schloßhotel (nicht erhalten).

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 4 zu springen.

(Auf große Scans der Fotos »Fontaine Bassin« und »Herkules« wurde verzichtet, ebenso auf die Herkules- und Kaskaden-Fotos der Doppelseiten 5 und 6.)

Doppelseite 7

»Theehaus«: Die Pagode des »Chinesischen Dorfes« Mou-lang.

»Gewächshaus«, das Große Pflanzenhaus mit Wachposten.

»Schloß Front«: Die Ost-, also die Talseite mit Schilderhäuschen. Zur Besetzung der Wache siehe das Zitat beim Teilkapitel »Wilhelmshöher Wache« weiter unten auf dieser Seite.

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 7 zu springen.

Doppelseite 8

»Posten vor Gewehr«, was offenbar der fachgerechte Ausdruck für den gezogenen und erhobenen Säbel ist. Ostfront des Schloß-Mittelbaus. Das Schilderhäuschen auf der Wilhelmshöher Allee östlich vom Schloß: Siehe Schmidtmann-Album, Doppelseite 6. Zur Besetzung der Wache siehe das Zitat beim Teilkapitel »Wilhelmshöher Wache« weiter unten auf dieser Seite.

»Schloßbogen«, und zwar der südliche, mit Wachposten.

»???« (Kurzschrift, noch nicht entziffert): Das Bild zeigt den Hof der Domäne Wilhelmshöhe.

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 8 zu springen.

Doppelseite 9

»Ridinger Schloßgarten«: Blick aus dem Hotel Ridinger Schloß nach Ostsüdost, links die Steinhöferstraße 3, dahinter die Villa Mummy, Kurhausstraße 13; rechts der Bildmitte die Kurhausstraße 30 und das Hotel Palmenbad.

»Felicitas«: Das Haus war das Töchterheim »Villa Felicitas«. Blick nach Westen auf die Löwenburgstraße 2, dahinter die Steinhöferstraße 10; am linken Bildrand mit dem auffälligen Turm die Villa Hedwig, Steinhöferstraße 14. Bildmitte, ganz hinten: Anthoniweg 10.

»Münden a/d Weser«: die Alte Werrabrücke in Hannoversch Münden.

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 9 zu springen.

Doppelseite 10

»vor der Geschützrevision« im Marstall-, also Kasernen-Hof.

»«

»Lux, Zeidler, Schul,«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 10 zu springen.

Doppelseite 11

»Richtübungen auf der Dönche« – links im Hintergrund Dächer der Goßmannschen Anstalt. Ganz rechts das Kurhotel Wilhelmshöhe. Zur Dönche: Siehe das Unterkapitel »Weiteres Material zur Wilhelmshöher Militärgeschichte« auf dieser Seite.

»« – im Hintergrund das Kurhotel Wilhelmshöhe an der Einmündung der heutigen Konrad-Adenauer-Straße in die heutige Druseltalstraße (damals Kohlenstraße).

»Fahrübungen«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 11 zu springen.

Doppelseite 12

»Elgin (???)«

»Elster«

»Juno mit Köster«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 12 zu springen.

Doppelseite 13

»Elch vor der Pferderevision« im Marstall-, also Kasernen-Hof.

»Wodan«

»Schießplatzmarsch (langer Halt)«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 13 zu springen.

Doppelseite 14

»›Richt euch‹
Schaub, Hupfeld, Ackenhausen, Meyer
« und offenbar ein Kind, das genau so viel Spaß hat wie die echten Wachen am Apollo-Tempel.

»Bauer, Schlüter, Meyer«

»Lieblingsplätzchen Ihrer Majestät (???)« der Kaiserin. Siehe das Teilkapitel »Der Lieblingsplatz der Kaiserin«.

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 14 zu springen.

Doppelseite 15

»Major Klein« zwischen dem Marstall, der damaligen Artillerie-Kaserne, und dem Großen Pflanzenhaus. Der Brunnen, den man auf allen drei Fotos sieht, ist erhalten.

»«

»Chaise des Major Klein«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 15 zu springen.

Doppelseite 16

»Bei der Pferde-Revision« zwischen dem Marstall und dem Großen Pflanzenhaus.

»«

»Iris | Bielefeld Meyer«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 16 zu springen.

Doppelseite 17

»Mittagessen«: in der Kaserne? Oder im Ridinger Schloß bzw. Café Mulang?

»???«

»???«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 17 zu springen.

Doppelseite 18

»Köster mit Fox«

»Fox«

»Eine Ausfahrt mit Pensionat Lohmann«, noch nicht ausfindig gemacht. Unter diesem Namen gab es kein Pensionat in oder bei Kassel, aber Töchterheime in Thale/Harz und in Godesberg/Rhein.

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 18 zu springen.

Doppelseite 19

»Mein erstes Wachtlocal (Wabern)«

»Schießplatzmarsch (erster Tag)«

»Geschützpark Wabern«
Zu diesem Bild schreibt mir Herr Thomas Schattner aus Wabern im Januar 2021: »Der Hof auf dem Bild mit den Kanonen existiert heute noch. Es ist die alte Posthalterei im Haus Thielepape in der Wilhelm-Dilich-Straße Nr.6 in Wabern.«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 19 zu springen.

Doppelseite 20

»Mein erstes Quartier«, offenbar in Wabern.

»«

»Utoffz. Ihle«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 20 zu springen.

Doppelseite 21

»Mein bestes Quartier | Apotheker Herr Broich | Assenheim«

»Apotheke Assenheim«

»Schwälmer Trachten«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 21 zu springen.

Doppelseite 22

»Laubach Schloß«

»Geschwister Loewenberg«

»Putzstunde auf dem Marsch«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 22 zu springen.

Doppelseite 23

»Fahrende Batterie im Aufmarsch«

»Geschütz im Feuer«

»«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 23 zu springen.

Doppelseite 24

»Reitende Batterie im Aufmarsch«

»Sicherheitsstand 10«

»Polygon (Übungswerk)«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 24 zu springen.

Doppelseite 25

»Aufstellen einer Schützenlinie (Brustscheiben)«

»Artillerie Scheiben«

»dito«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 25 zu springen.

Doppelseite 26

»Schützengraben«

»dito«

»Ein Kugelsucher«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 26 zu springen.

Doppelseite 27

»Baracken-Lager«

»dito«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 27 zu springen.

Doppelseite 28

»In den ersten 3 Wochen«

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 28 zu springen.

Doppelseite 29

»Engelhardt | Bruns | Bauer I | Bauer II | Köster«. Zur Flaschen-»Kanone« siehe auch das dritte Bild auf der Doppelseite 15 des Schmidtmann-Albums.

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 29 zu springen.

Doppelseite 30

»???« (Eventuell erst Eigenname, dann »Braut auf Manöver«)

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 30 zu springen.

Doppelseite 31

»Gruss aus der Artillerie Kaserne (Wilhelmshöhe.)«, eingeklebte Postkarte, rechts das Schloßhotel.

Hier klicken, um zum Foto der Doppelseite 31 zu springen.

(Nach oben zum Seitenkopf.)

Siehe auch das Unterkapitel »Das Reithaus« im Kapitel »Park Wilhelmshöhe« mit einem Bild der Inspektion der Artillerie durch Napoleon III.

Weiteres Material aus dem Mulang-Archiv zur Kasseler und Wilhelmshöher Militärgeschichte

  • Die Wilhelmshöher Wache
  • Truppenübungsplatz Dönche und das »Dönchelager«
  • Das Reserve-Lazarett in der heutigen Reformschule
  • Weitere Fotos
  • Fotos der Wilhelmshöher Wache (auf den Namen klicken für das Unterkapitel »Die Wache« im Kapitel »Park Wilhelmshöhe«).

    Ein ähnliches Bild wie die beiden nebenstehenden kommentiert Wolfgang Hermsdorff in seinem Buch »Kassel 1900 bis heute. Eine Dokumentation mit 170 Fotos von Carl Eberth, Kassel 1981« so: »Kaum vorstellbar, daß 50 Jahre später hier keine Soldaten mehr strammstehen, sondern die Menschen in der Sonne sitzen – bei Kaffee und Kuchen des Schloßcafés. – Kaiserin Auguste Viktoria weilt wie alljährlich auch im Sommer 1912 in Wilhelmshöhe. Sobald sie mit ihrem Wagen vom Schloß her in Richtung Stadt einbiegt, drückt der Posten im Schilderhäuschen vor dem Wachgebäude auf den Klingelknopf. Der wachhabende Leutnant eilt aus seinem Zimmer, die Wachsoldaten stürzen an die Gewehrständer, einige kurze Kommandos, und die Schloßwache steht unter präsentiertem Gewehr da zur Ehrenbezeigung. (Wenn Kaiser Wilhelm II. selber auf Wilhelmshöhe wohnt, ist das Schauspiel natürlich dasselbe. Die Schloßwache wird nur immer dann besetzt, wenn sich die Majestäten in Wilhelmshöhe aufhalten. Die Wache (jeweils in Stärke von einem Zug) stellt dann auch die einzelnen Posten im Park, u.a. einen Doppelposten vor dem Schloß. In diesem Wachdienst teilen sich die Kasseler 83er und die 167er.«


    Um 1900.*MA


    1904. Ein Soldat ist angekreuzt (vor der linken Türöffnung), auf der Rückseite des Fotos steht »Schloßwache 1904 Adolf Mentis« (auf der Vorderseite von mir digital einmontiert).*MA

    (Nach oben zum Teil-Inhaltsverzeichnis »Weiteres Material«.)

    Das heutige Naturschutzgebiet Dönche (siehe auch das Unterkapitel »Dönche« im Kapitel »Stadtteil Wilhelmshöhe«) diente ab 1883 als Truppenübungsplatz (laut »Kulturdenkmäler in Hessen, Stadt Kassel III«*1, S.363f.).

    In den 1930er Jahren wurde dort eine Kaserne errichtet, das »Dönchelager«. Auf der vortrefflichen Website »Stadtteilkultur Brasselsberg« findet sich im Kapitel »Bilder & Texte« eine »Dokumentation zum Dönchelager« von Karl Martin Roßner.

    * * *

    Siehe auch im Kapitel »Stadtteil Wilhelmshöhe« das Unterkapitel »Marbachshöhe«, einem neuen Wohnquartier in Wilhelmshöhe, in den 1990er Jahren errichtet auf dem Gelände der Wittich-Kaserne.


    Ca.1910: »Gruß von der Dönche«.*MA Die Karte zeigt rechts oben und unten den Schießstand - es gab ein Schützenhaus mit Schießstand hinter dem Herkulesbahn-Depot sowie Militär-Schießstände an der Rasenallee / Heinrich-Schütz-Allee, heute zwischen Dachsbergstraße und Feuerwehrschule. (Dank an Dr. Christian Presche für die Hinweise.)


    Gestempelt 3.7.1913: »Gruß vom Schießstand Dönche«.*MA Rückseite: Hier klicken. Transkription des Textes: »Packet mit ›Beipack‹ mit herzlichstem Dank erhalten, Brief schreibe ich heute abend. Sitze jetzt, total durchgefroren, in der Kantine auf Schießstand. Habe heute geschrieben, d.h. Schüsse notiert [siehe dazu den Pfeil auf der Vorderseite zum sitzenden Soldaten, bezeichnet mit: »Mein Posten heute«]. Fauler Posten, wenn gutes Wetter wäre. Zu kalt ist es. Eure Karte aus Kiel erhalten. Die Übung Hann.-Münden gut überstanden. Füße tadellos in Ordnung. Brief folgt. Herzlichste Grüsse an alle. Bernhard« [Vorderseite:] »Es wird allgemein gesagt: ›Urlaub vor dem Mannöver ist Luxus, Ihr dient ja überhaupt nur ein Jahr.‹ Netter Trost, was?«


    Gestempelt 107.6.1936. Rückseitendruck: »Ausflugsort · Café u. Gastwirtschaft ›Dönche-Wald‹ / Wilhelmshöhe – Schießstände / Inh.: G.Schnittger«.*MA

    * * *


    Datiert 5.1.1937: »›Dönchelager‹ – Kassel-W.«, Rückseite: »K. Krase, Kantine: ›Dönchelager‹«.*MA


    Gestempelt 17.2.1939: »Kantine Dönchelager / Inh. Karl Krase«.*MA – Auf dem Rücken des Habichtswaldes ist der Herkules zu erkennen.


    »Kantine Dönchelager – August Garbe«.*MA


    Gestempelt 9.9.1940: »Kantine Dönchelager – August Garbe«.*MA

    (Nach oben zum Teil-Inhaltsverzeichnis »Weiteres Material«.)

    Das Reserve-Lazarett in der Bürgerschule in Wahlerhausen, heute die Reformschule in der Schulstraße, hier klicken für das entsprechende Unterkapitel im Kapitel »Stadtteil Wilhelmshöhe«.


    Das Schulgebäude als Reserve-Lazarett, datiert 1.10.1918.*MA


    Patienten vor dem Südtor der Löwenburg, mit Poststempel von 1915 und Stempel »Reserve-Lazarett Cassel«.*MA

    (Nach oben zum Teil-Inhaltsverzeichnis »Weiteres Material«.)

    Gardist in Gala


    1906 gestempelt. »Schlossgardist in Gala auf Wilhelmshöhe«, gesandt von einem »Arthur Eberlein, Mittelgasse 39/III« an einen »Paul Spitzner, Glasergehilfe, Konstanz«; Rückseite: hier klicken.*MA

    (Nach oben zum Teil-Inhaltsverzeichnis »Weiteres Material«.)

    Wer zu diesen Fotos näheres weiß, ist freundlich um Mitteilung gebeten.


    Ca.1900: 1. Kurhessisches Feldartillerie-Regiment, Reservisten-Erinnerungs-Fotomontage.*MA


    Ca.1900: (Zufällige?) Beilage zum Bild darüber. Man beachte die retuschierten Kaiser-Wilhelm-II-Schnurrbärte.*MA

    »Landsturm« aus Wilhelmshöhe-Wahlershausen, gestempelt 5.11.1914.


    »Landsturm Wahlershausen. Feldzug 1914«. Gesandt an »Familie Homburg, Langestraße«. Rückseite: hier klicken.*MA

    Drei Fotos aus der Kasseler Südstadt, 1898.

    Dr. Christian Presche schreibt: »Anhand der Bebauung (bzw. der Adreßbücher) meine ich , daß die Bilder 1898 aufgenommen sein müßten: Albrechtstraße 15 (seit 1900 Nr.39; heute Heckerstraße 75; bezogen 1897) und Johannesstraße 3 (bezogen 1898/99) stehen schon, noch nicht zu erkennen sind dagegen Milchlingstraße 4, 6 und 8 (Ende 1899 als ›unbewohnt‹ schon vorhanden) sowie Albrechtstraße 41 (Heckerstraße 77, bezogen 1900/01) und 43 (Heckerstraße 79, bezogen 1900). In das Jahr 1898 könnte auch passen, daß im Haus Johannesstraße 3 anscheinend erst nur das 2.OG bewohnt ist, was dem Stand vom Jahresende 1898 entspricht (Adreßbuch für 1899); EG und 1.OG wurden offenbar im Laufe des Jahres 1899 bezogen (vgl. Adreßbuch für 1900). Und wann die beiden Villen Albrechtstraße 21 und 23 (seit 1900 Nr. 45 und 47, heutige Grundstücke Heckerstraße 81 und 83) abgebrochen und durch zwei Mietshäuser ersetzt wurden (vgl. die Erläuterung zu Bild 12 und 15 von 20), ließ sich anhand der Adreßbücher auch eingrenzen: anscheinend im Jahr 1906.«

    * * *

    In der Hauptspalte die unbearbeiteten Scans, unten drei Bearbeitungen.*MA




    Die auffällige Villa links ist die Heckerstraße 32 (erhalten). Das Bild zeigt den Blick aus Richtung Landaustraße, rechts Johannesstraße 3, links hinten die Häuser an der Milchlingstraße, rechts hinten zwei weitere neugotische Villen (die rechte nur angeschnitten, die linke mit gut sichtbarem Stufengiebel), die wenig später zugunsten von Mietshäusern wieder abgebrochen wurden; weiter links (mit der kleinen Haube) Heckerstraße 75.*MA


    Das Bild ist ebenfalls aus Richtung Landaustraße aufgenommen. In der Mitte wieder die Heckerstraße 32, links Julienstraße 5, dahinter wiederum die Milchlingstraße. – Kann jemand das Monogramm auf der Pferdedecke deuten?.*MA


    Ausritt in der Aue.*MA

     


    Rückseite der nebenstehenden Postkarte: »Wie Du siehst, haben wir Schanzarbeiten gemacht zur Übung. Ich bin nicht besonders gut getroffen.«


    Ihringshausen, 6.1.1916.*MA

    Foto von Carl Eberth, Kassel: Sanitätstrupp (wenn man das so nennt) zwischen nordhessisch aussehendem Fachwerk – wer weiß, wo?


    Sanitätstrupp, ca.1910.*MA

    Die Postkarte wurde in Kassel abgesandt, die Absender-Angabe lautet »Abs: Gefr. Stolze Ersatz. Eakd.(?) Hus. 14. Cassel.« – Rückseite: hier klicken. Daß das Bild in Stuttgart aufgenommen ist, sieht man an der Fotografen-Angabe »G.A.Schanbacher, Stuttgart, Retebühlstraße 20« – und an dem Schild ganz links, auf dem »Dinkelacker« steht (hier klicken für einen entzerrten Ausschnitt).


    Lazarett in Stuttgart, gestempelt »Cassel, 5.12.14«, datiert »4.XII.14«.*MA

    (Nach oben zum Teil-Inhaltsverzeichnis »Weiteres Material«.)

    (Nach oben zum Seitenkopf.)

    Das Schloßhotel als Militärstandort

    Hier klicken, um zum ausführlichen Eintrag »Schloßhotel« im Kapitel »Park Wilhelmshöhe« zu gelangen. Dort findet sich auch ein Digitalisat eines Gästebuches aus den 1940ern.

    Schloßhotel Wilhelmshöhe

    Im Zweiten Weltkrieg war das einstige Grand-Hotel Militärstandort. – Hier klicken für einen Link auf einen HNA-Artikel vom 4.2.2020.

    Im September 2021 konnte ich für das Mulang-Archiv 22 Privataufnahmen aus der Militärstandort-Zeit des Schloßhotels erwerben. Sie stammen aus einem Fotoalbum, wie Klebereste auf der Rückseite zeigen – vielleicht aus demselben wie die Fotos aus dem Besitz des im HNA-Beitrag erwähnten Sammlers Lars Hofmann? Nur eines der Fotos (Nr.14) ist rückseitig beschriftet.

    1. Der Beobachtungsturm über dem linken rückseitigen Flügel des Hotelgebäudes.*MA


    2. Gebäude und Turm im Winter.*MA


    3. Der Beobachtungsturm im Winter, das Hauptgebäude hinten quer, der Blick des Fotos geht also nach Südosten.*MA


    4. Kaserne im Hof hinter dem Marstall (hier klicken für eine Beschreibung der Schloß-Nebengebäude im Kapitel »Park Wilhelmshöhe«).*MA


    5. Das Kasernengebäude im Sommer.*MA


    6. Blick von der Hotel-Terrasse nach Osten. Links Kirchditmold, in der Mitte der Rammelsberg, in dessen Mitte die Pfeiffersche Villa, rechts davon, über dem Baum, das Elisabethenhaus, im Hintergrund die Stadt Kassel.*MA


    7. Zwei Soldaten im Inneren der Pagode des »Chinesischen Dorfes« Mou-lang.*MA


    8. Die Kaserne im Hof des Marstalls. Im Hintergrund rechts das Reithaus.*MA


    9. An der Kaserne.*MA


    10. Offiziere bei der Kaserne.*MA


    11. Soldaten am Marstall, an dessen Ecke ein Schild: »Gasthaus hinter dem Schloßhotel«.*MA


    12. Transport von Militärkram, wohl zwischen der heutigen Haltestelle »Kurhessen-Therme« der Linie 1 und dem Endhaltestellen-Gebäude.*MA


    13. Transport – beim Ballhaus?*MA


    14. In der Kaserne. Rückseitig beschriftet: »von links nach rechts: | Krambeck | Peters | Wolf | Stolley | Seeburg | Ufers | Ritzenhof | Golle«.*MA


    15. Soldaten, Offizier.*MA


    16. Soldat, Offizier.*MA


    17. Offizier.*MA


    18. Hund.*MA


    19. An der Westfassade des Schlosses Wilhelmshöhe. Am Verbinderbau zum Corps de Logis ein Wintergarten, der mir noch auf keinem anderen Bild begegnet ist.*MA


    20. Schloß Wilhelmshöhe, Westfassade, im Hintergrund der Weißensteinflügel.*MA


    21. Blick von der Schloßterrasse zum Herkules nach Westen.*MA


    22. Die Teufelsbrücke im Park Wilhelmshöhe.*MA


    (Nach oben zum Seitenkopf.)

    Nachweise
    *MA Mulang-Archiv: Friedrich Forssman und Cornelia Feyll
    *1 Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Brigitte Warlich-Schenk (Hg.): Kulturdenkmäler in Hessen, Stadt Kassel III, Stuttgart 2008